Michael Braubach 

Oder: Muss ein Jugend-
wart auch ein begnadeter Tennisspieler sein?

Oder noch präziser gefragt: Muss er überhaupt Tennis spielen können? Eigentlich gelten doch andere Qualitäten?!
Wie z.B.: sich kümmern, sich engagieren. Und so einer ist Michael Braubach. Selbst Vater zweier Kinder und, was ihm besonders wichtig erscheint, mit einer lieben Frau verheiratet, die immer zu ihm und seinem Hobby hält.



Um wieder auf die Ausgangs-
frage zurück zu kehren und gleichzeitig sein Hobby zu erwähnen: Seit 30 Jahren schlägt er das Racket. Zuerst nur beim Squash, aber seit fast 10 Jahren auch das längere Tennisracket. Und wie virtuos er damit umgeht, können viele Clubmitglieder durch eigene leidvolle Erfahrungen bestätigen.

 

Michael Braubach hat sich selbst auf für ihn typische Weise charakterisiert: "Von zwei größeren Geschwistern
gestoßen, nie besonders groß geworden und dennoch ein ausgelassenes Kerlchen, mit einem freien Kopf für faire Dinge. Das bin ich." Und ergänzend können wir sagen, dass er ungeheuer sympathisch und agil ist. Und sein Beruf erlaubt ihm, dass er sich auch in der Woche um Euch, unserem Nachwuchs, kümmern kann.
Obwohl er sich selbst als ewiger  Jugendwart-Lehrling bezeichnet, der gerne jeden sinnvollen Ratschlag annimmt, hat er ständig einige Ideen, die er tatkräftig umsetzt.
Tennis im FTV soll einfach jedem Spaß machen!

 

 
 

 

 

Trainer
Ali Farokhnia

Ich wurde 1957 im Iran, Teheran, geboren. Intensiven Ballkontakt hatte ich schon im Alter von 5 Jahren. 
Ich wohnte mit meiner Familie in einer Sportanlage in Teheran, wo mein Vater angestellt war. Als kleiner Junge durfte ich alle in dieser Anlage vertretenen Sportarten ausüben. Im Alter von 7 Jahren entdeckte ich meine Leidenschaft für den Tennissport, weil ich mein Taschengeld als Balljunge aufbessern durfte. Für mich gab es außer der Schule nur den Tennisplatz, denn auch in meiner Freizeit spielte ich selbst mit meinen Freunden leidenschaftlich gern Tennis. Als ich 9 Jahre alt war gewann ich ein großes Jugendturnier in Teheran. Daraufhin wurde mein Talent vom iranischen Tennisverband gefördert. Von nun an trainierte ich intensiv täglich 3 bis 4 Stunden. 

Mit 14 Jahren gehörte ich zu den besten 8 Tennisspielern der iranischen Jugend-Nationalmannschaft.
Im Alter von 16 Jahren spielte ich für mein Land den GALIA-Cup und 1976 belegte ich mit unsere Nationalmannschaft den 3.Platz der Asienmeisterschaften. Bis einschließlich 1979 spielte ich mit unserer iranische Nationalmannschaft in Asien, Afrika, Amerika und auch Europa. Mit Beginn der Revolution 1979 im Iran war es offiziell mit allen Profisportarten vorbei. Da dies das Ende meiner Profikarriere war, ich aber den Tennissport liebte, begann ich als Tennistrainer zu arbeiten. 

Bis 1984 verdiente ich also mein Geld als Trainer in Teheran. 
Im Juni1984 gelang es mir mein Land zu verlassen, da ein normales Leben im Iran für mich nicht möglich war. Im Alter von 27 Jahren kam ich nach Hamburg. 
Der Anfang war schwierig für mich, ich konnte kein Wort deutsch und hatte keinen festen Job. Ich begann in verschiedenen Tennisanlagen zu spielen, dadurch gelang es mir ein paar neue Freunde zu gewinnen. Ab 1988 gelang es mir, einen festen Job als Tennistrainer im Tennis- und Squash-Club Hamburg zu bekommen. Dort arbeitete ich 15 Jahre erfolgreich als Tennistrainer mit Kindern und Erwachsenen. Da ich eine neue berufliche Herausforderung wollte, entschloss ich mich in diesem Jahr, zum Farmsener Turnverein zu wechseln, und werde mein Bestes tun, dass alle Mitglieder noch mehr Spaß und Freude am Tennissport haben und hoffe auf gutes Zusammenspiel.


Hamburg, im April 2003
         

 

Sportliche Weihnachtsfeier 2011 !

Wie bereits in den letzten Jahren, aber dennoch gerne angenommen, haben die Trainer mit unseren Tennisjugendlichen einen tollen Nachmittag in der Tennishalle verbracht.
Alle, ich wiederhole gerne, alle Trainer waren dabei und haben mit den Tenniskids Fußball, Tennis oder andere Ballspiele bis zur Erschöpfung gespielt.
Die Bilder ähnelten den vorangegangen Jahren: Toben in der Halle, essen und trinken im Vorraum!
Glückliche, hochrote Gesichter und eine ausgelassene Stimmung zwischen Jung und Alt! Ja, richtig gelesen; sehr bemerkenswert ist auch die Altersstruktur unter den Jugendlichen. Nicht nur die „kleinen“, 7 oder 8 Jahre alt. Nein, auch die schon fast Erwachsenen, sechzehn, siebzehn Jährigen machen mit und haben ihre Freude an diesem immer wiederkehrenden Fest.
Und zu guter Letzt nehmen sie alle gerne den als Abschiedsgeschenk gereichten lila M….-Weihnachtsmann mit nach Hause!
Bleibt noch erwähnt, dass die Tennisdamen, die wir für unser Event alljährlich auslagern müssen, um die
 


Auch wenn es nicht sehr festlich aussieht, unsere jungen Mädchen und Jungen hatten ihren Spaß an den Spielen und natürlich am essen und trinken.


Alle unsere Trainer machten mit und hatten genau so viel Spaß wie die jungen Tennisspieler und -innen.
 

    ganze Halle nutzen zu können, schon rechtzeitig fragt, wann sie dann Platz machen dürfen. Schließlich bekommen sie eine Ersatzstunde in einer kommerziellen Tennisanlage mit Sauna!!!   Allen ein schönes Weihnachtsfest und eine guten Rutsch ins neue Jahr !

michi braubach

 

Ihr könnt Euch noch viele Fotos anschauen